|
Learn languages (via Skype): Rainer: + 36
20 334 79 74 or + 36 20 549 52 97
|
|
Ausländer, Frauen und andere Randgruppen!
Die Babylonier verschleppten einen Teil der Juden nach
Babylon, weil sie Arbeitskräfte benötigten.
Die Ägypter, Griechen, Römer und später Türken und
Europäer raubten im Namen ihres Gottes Leute aus verschiedenen Regionen,
brachten sie in andere Länder und verkauften sie dort als Sklaven.
Jahrhundertelang war diese Art des Arbeitskräftehandels eines der
lukrativsten Geschäftszweige.
Zur Zeit der verschiedenen Völkerwanderungen begaben sich
ganze Volksgruppen auf den Weg, um woanders neue Möglichkeiten des
Lebensunterhaltes zu suchen.
Später, in den stabileren Königreichen, luden Herrscher
tausende zum Beispiel Bauern ein, in ihr Land umzusiedeln, um das
brachliegende Land zu bewirtschaften oder Wälder und Moorland in fruchtbare
Felder zu verwandeln, weil sie sich davon Steuereinnahmen erhofften.
Peter der Große rief westeuropäische Fachleute ins Land,
damit diese ihm beim Aufbau seines modernen Staates hülfen.
Der russische Zar stützte sich auf die Kenntnisse und das
organisatorische Fachwissen des deutschen Ritterordens, als das Gebiet des
Ordens von Russland erobert worden war.
Maria Theresia siedelte Sachsen und Schwaben in
bevölkerungsarmen Gebieten in Ungarn an.
Das Problem der Überbevölkerung im 19. Jahrhundert in
Westeuropa löste sich, weil diese Leute nach Australien, Neuseeland, Afrika,
aber vor allem nach Süd- und Nordamerika auswanderten.
Nach dem 2. Weltkrieg riefen Staaten, wie Deutschland
Einwanderer aus Südeuropa und der Türkei ins Land, um den Mangel an
Arbeitskräften zu lindern.
Saudi Arabien beschäftigt Asiaten, die einen Teil ihres
Verdienstes nach Hause schicken, um ihre dortgebliebenen Familien zu
unterstützen.
Nicht immer lief das Zusammenleben und –arbeiten der
verschiedenen Volksgruppen und Kulturen reibungslos ab. Oft kam es zu
Pogromen, wenn die Eingewanderten zum Beispiel die Juden zu erfolgreich, oder
wie zum Beispiel die Zigeuner zu wenig erfolgreich waren.
Die katholischen Könige in Spanien vertrieben die
Morisken nach Nordafrika, sehr viele Juden gingen nach Holland und
Hunderttausende Zigeuner wurden nach Südamerika verschifft.
Erfolgreich war ein Land oder Staat, wenn es oder er
fähig war, diese und ihre Fähigkeiten einzubauen.
Das persische Reich vereinte Kleinasien und Ägypten bis
zum Indus. So sollte es ihm später das osmanische Reich gleich tun.
Das Reich der Mitte, oder China integrierte langsam alle
Völker vom Chinesischen Meer bis zur Gobi-Wüste und vom Himalaya bis zu den
sibirischen Steppen und war sogar fähig, die einfallenden Mongolen zuerst
regieren zu lassen, um sie dann zu Chinesen zu machen, weil jene die
chinesische Kultur übernahmen.
Auch die Römer gliederten die verschiedenen Länder
einfach langsam in ihr Wirtschaftssystem ein.
Als die Mongolen bis Ungarn vordrangen und alles
verwüsteten, was ihnen in den Weg kam, waren es zum größten Teil eigentlich
keine Mongolen mehr, sondern die verschiedenen Völker, die zuerst von dieser
Lawine überrannt und ausgeplündert wurden, um dann daran teilzunehmen und
selbst zu plündern.
In London besteht aufgrund des Common Wealth bis heute
eines der größten Banken- und Börsenzentren.
Alle diese Länder haben zuerst erobert und dann durch
Toleranz, Vereinbarung und Ausgleich eine Zusammenarbeit zum Vorteil aller
angestrebt.
Nur solche Länder, wie zum Beispiel Ungarn, in denen von
Kossuth über Horthy bis Orbán Nationalismus, Intoleranz und Rassismus
herrschen, will sich kein richtiger Erfolg einstellen.
Am Anfang bestand der Erfolg einer Gesellschaft im
Reichtum und der pompösen Lebensweise des Herrschers, Oberhauptes, Königs
oder Halbgottes. Das nächste Kriterium bildete die Aristokratie, die ihn
umgab und die er unterhalten konnte. Aber schon Adam Smith erkannte, dass der
Wohlstand und Erfolg einer Nation aus der Zahl der Verbraucher bestand.
Deshalb setzte er sich dafür ein, dass auch der einfache Bürger mehr als nur
das Existenzminimum haben sollte. Im 20. Jahrhundert wurde die Frau zum
Zielpunkt der Konsumindustrie und die Schwerindustrie folgte. Das 21.
Jahrhundert soll der Beginn des Zeitalters der Kinder werden.
Nur wenn alle Teile der Gesellschaft, Leute, die sich für
die Elite halten, Mittelschicht, niedrigere Schichten, die mit körperlicher
oder geistiger Behinderung Lebenden, Ausländer, Frauen, Kinder oder andere
Randgruppen in den wirtschaftlichen Kreislauf integriert werden und als
Konsumenten auftreten können, wenn auch die, die sich für die Elite halten,
erkannt haben, dass ein Produkt nicht nur hergestellt, sondern auch verkauft
werden muss, um Profit zu erzielen, wird eine Gesellschaft wirklich
erfolgreich sein.
|
|
Else
|
|
Else
|
|
Else
|
|
Else
|
|
Else
|
Ausländer, Frauen und andere Randgruppen!
Dienstag, 10. März 2015
Abonnieren
Kommentare (Atom)